Hier bewerben und vier Monate kostenfrei* 230 CE fahren!
Du hast noch nicht so lange Deinen Führerschein? Du interessierst Dich viel eher für „altes“ Blech mit richtigen Motoren als für piepsenden E-Brei aus Plastik? Dir gefallen die Formen klassischer Mercedes aus Zeiten, in denen Qualität und Langlebigkeit wichtiger waren als Marketing und Aktienkurse? Du möchtest er-fahren, wie entspannt es sein kann und „gut anzogen“ mit Stern auf der Haube durch die Landschaft zu cruisen?

So muss eine Interessengemeinschaft sein! Wenn Du den Enthusiasmus für die Marke mit dem Stern teilst, dann möchten wir Dich so richtig überzeugen und Dir die einmalige Gelegenheit bieten, mit einem unserer Klassiker eigene Fahr-Erfahrungen zu sammeln!
Unser Coupé der Baureihe 124 (1987 bis 1996 gebaut), ein exzellent und vollkommen original erhaltener blauschwarzer 230 CE in „Sportline“-Ausführung aus Baujahr 1992, ist top ausgestattet und hat aktuell nur gut siebzigtausend Kilometern auf der Uhr.
Wir haben den Wagen für Euch sorgfältig ausgesucht. Ähnlich begehrt bei jüngeren Stern-Enthusiasten wie der „Baby-Benz“, verfügt das elegante und zeitlose Coupé der gehobenen Mittelklasse über moderne Sicherheitsfeatures wie Airbags, ABS, Gurtstraffer und berechnetes Crashverhalten, ist dabei erfreulich wartungsarm, sowie angenehm und sicher zu bewegen. Das Fahrzeug ist selbstverständlich technisch und optisch auf Stand.
Die Bewerbung und Teilnahme an dieser Kampagne ist kostenfrei.
Du nimmst automatisch fortlaufend an den Vergabe-Auswahlen teil!
Vielsagend auf das Kennzeichen WZ-IG 124H zugelassen, übergeben wir das Auto wechselnd jeweils für drei bis vier Monate zur Nutzung an eine/n Bewerber/-in, die/der
- zwischen 18 und 33 Jahre alt ist
- einen Führerschein der Klasse B besitzt
- bereit ist, ihre/seine Erfahrungen und Stories mit uns zu teilen (Artikel, Social Media, Clubaktivitäten)
- möglichst am jeweiligen örtlichen Stammtisch und Jahres- bzw. Herbstreffen teilnimmt
- unsere Vertragsbedingungen zur sachgemäßen Nutzung des Clubfahrzeuges akzeptiert
- * lediglich die Kosten für nutzungsbedingten Verbrauch an Betriebsstoffen (insb. Kraftstoff) trägt
Hast Du Interesse? – Hier geht’s zur einfachen und kurzen Bewerbung!
Du hast Fragen, etwa zum Auto oder zu den Vertragsbedingungen? Schreibe uns einfach unter an! Unser Mitglied Bodo Wünsch wird Dir alle Fragen beantworten.
Wir freuen uns auf Deine Teilnahme – die Chance ist groß, dass Du die oder der nächste Coupé-Fahrer/-in sein wirst!

Interview von Bodo Wünsch mit Isabel, die als erste Jugendliche unseren „Wilhelm“ (W 124 Coupé) erfahren durfte

Bodo: Wohin gingen die ersten Fahrten? Bist Du lieber alleine unterwegs gewesen oder in Begleitung?
Isabel: Es ging eigentlich an viele verschiedene Orte, am meisten jedoch an die nahegelegene Bever-Talsperre, um dort die Sonne zu genießen oder um nach anderen Ausfahrten innezuhalten.
Außerdem habe ich vor Ort auch gerne Bilder gemacht und bin das eine oder andere Mal mit Leuten über den CE ins Gespräch gekommen.
Am liebsten habe ich mir einen Mitfahrer gesucht, um die Erlebnisse mit Wilhelm teilen zu können und auch Freunden das Gefühl des Autos vermitteln zu können, denn ich denke, dies ist als Außenstehender gar nicht möglich.
Was hast Du Besonderes mit dem Auto erlebt?
Mir fällt tatsächlich gar kein spezielles Erlebnis ein, aber für mich war einfach das Gefühl der Freiheit beim Fahren mit geöffneten Fenstern und Schiebedach jedes Mal etwas Besonderes.
Dazu muss man auch sagen, dass das Fahrgefühl auch wunderbar war im Unterschied zu den Autos von heute. Außerdem waren die Blicke von außen immer ein besonderes Erlebnis, die Menschen haben sich umgedreht und gestaunt.
Was war für Dich das Überraschendste in der Zeit und an dem Auto? Was hattest Du nicht so erwartet?
Mich hat der Fahrspaß total überrascht, ich habe nicht damit gerechnet, dass ich am Ende immer wieder enttäuscht war, wenn ich wieder in meinen Fiesta gestiegen bin. Außerdem habe ich nicht mit der Aufmerksamkeit gerechnet, die der Wagen auf sich zieht.
Was haben Deine Freunde dazu gesagt, dass Du plötzlich mit so einem Auto angekommen bist?
Meine Freunde waren tatsächlich sehr überrascht, da ich es auch nicht vielen im Voraus erzählt hatte, um
das Überraschungsmoment ausnutzen zu können. Sie waren auch alle immer stets begeistert, da auch für sie der direkte Kontakt zu Oldtimern bisher nicht gegeben war. Sie waren immer sehr interessiert und haben Fotos gemacht. Außerdem wollten alle eine Runde mitfahren (was natürlich gemacht wurde) oder sich reinsetzen, um das Auto wirklich kennenzulernen.
Hast du am MBIG-Clubleben teilgenommen, was hast Du erlebt?
Ja, ich habe gleich zu Beginn den Stammtisch Bonn besucht, wo mich Bernd Korittke und alle Clubleute dort überaus freundlich und interessiert empfangen habe. Das war klasse!
Zum Folgetermin war ich leider krank, zu gern wäre ich noch mal hingefahren.
Der Einladung zum Jahrestreffen an den Bodensee konnte ich nicht folgen, doch zu weit und ehrlicherweise für mich als Azubine auch etwas zu kostspielig, zumal ich schon mit auf einen Urlaub mit meinem Freund gespart hatte.
Aber das nächste Mal bin ich gerne dabei, dann eventuell mit meinem Vater.
Konntest Du neue Leute kennenlernen? Wurdest Du (beim Tanken oder Ähnliches) aktiv angesprochen?
Ja, tatsächlich. Ich habe sehr viel Bewunderung erlebt. Die Menschen sind oft auf mich zugekommen und haben Fragen gestellt und waren begeistert davon, dass die MBIG diese Aktion gestartet hat und junge Menschen diese Chance nutzen können, oder wollten mir Wilhelm tatsächlich auch abkaufen.
Außerdem habe ich viele Geschichten gehört von dem 230 CE zu seinen Zeiten und wie es damals war, diesen Mercedes zu besitzen, und dass bei sehr vielen der Wunsch geblieben ist, so ein Auto noch einmal zu besitzen.
Wie sehr bist du durch „Wilhelm“ mit dem „Altbenz-Virus“ befallen worden? Möchtest Du Dir bald auch einen klassischen Mercedes zulegen? Wenn ja, an welches Modell denkst Du?
Also, das Virus hat mich auf jeden Fall angesteckt, weil ich gemerkt habe, wie tief dieser Traum doch unterbewusst verankert ist.
Ich möchte mir auf jeden Fall einen klassischen Mercedes zulegen, wie bald, ist allerdings die Frage, da meine
Ausbildung noch nicht viel für die Finanzierung hergibt. Am meisten schlägt mein Herz dann für einen W 201 oder einen W 124.
Ist so eine Kampagne aus Deiner Sicht sinnvoll, kann man so Interesse wecken und mehr junge Leute zu diesem Hobby – und in einen Club wie die MBIG – bringen?
Ich denke, dass so eine Kampagne auf jeden Fall sinnvoll ist, da das Interesse auch bei vielen jungen Leuten bereits vorhanden ist, und diese Kampagne setzt das Interesse ein wenig mehr in die Wirklichkeit um.
Außerdem kann so ein besserer Einblick in das Clubleben gegeben werden, dessen Vielfalt gar nicht so bewusst ist.
Zusätzlich denke ich auch, dass so auf jeden Fall auch Interesse an dem Hobby und dem Club geweckt
werden kann, denn ich bin ja schließlich auch nun endgültig von dem „Altbenz-Virus“ betroffen und viele Leute in meinem Alter würden sich genauso über diese Erfahrungen freuen.
Vielen Dank für das Interview.
Interview von Bodo Wünsch mit Jannik aus der Nähe von Berlin. Er fuhr dieses Jahr als zweiter Nutzer unseren 230 CE.

Bodo: Du bist mit dem 230 CE eine Distanz von 5000 Kilometern gefahren, das ist sehr ordentlich! Wo ging es überall hin? Bist Du lieber alleine unterwegs gewesen oder mit Mitfahrern?
Jannik: Ich konnte an zwei Ausfahrten teilnehmen, einmal mit dem 123er-Club und einmal hatte Hans-Jürgen Lotz (Stammtischleiter Berlin) extra eine für mich organisiert. Die meisten Kilometer bin ich alleine gefahren, habe meist nach der Arbeit einfach das schöne Wetter genossen und bin in irgendeine Richtung gefahren – einfach mal die Ruhe und das Fahrgefühl genießen. Aber des Öfteren habe ich auch mal ein paar Freunde oder meine Familie mitgenommen, um etwas Schönes zu unternehmen.
Was gefiel Dir an dem Auto?
Besonders gefallen hat mir der Charme und der gesamte Auftritt des Autos. So ein „alter“ Benz hat einfach etwas Eigenes – die se Mischung aus Eleganz, Ruhe und Präsenz, die moderne Autos kaum noch haben. Egal wo man auftaucht, der Wagen zieht Blicke auf sich, aber ohne aufdringlich zu wirken. Am schönsten war es allerdings, offen zu fahren. Ohne B Säule und mit geöffnetem Schiebedach entsteht ein Fahrgefühl, das fast an ein Cabrio erinnert. Der Innenraum wirkt plötzlich viel größer, man hat mehr Licht, mehr Luft und dieses entspannte Dahingleiten, das perfekt zu einem klassischen Mercedes passt. Gerade an warmen Abenden oder bei einer entspannten Landstraßenfahrt war das für mich jedes Mal ein Highlight.
Gab es etwas, was Dir am Auto oder beim Fahren aufgefallen ist? Was hat Dich überrascht?
Überrascht hat mich vor allem, wie mühelos sich der 230 CE fahren lässt. Der Motor läuft ruhig und souverän, das Fahrwerk wirkt komfortabel und solide, und insgesamt fühlt sich das Auto deutlich moderner an, als man es von einem Oldtimer erwartet. Besonders beeindruckend war dieses angenehme, gleitende Fahrgefühl – egal ob auf der Landstraße oder im Stadt verkehr. Man merkt dem Wagen sein Alter wirklich kaum an.
Was haben Deine Freunde dazu gesagt, als Du plötzlich mit so einem Wagen angekommen bist?
Die meisten meiner Freunde wussten vorher nichts von dem Auto, da her war die Verwunderung groß, als ich plötzlich mit dem 230 CE vorfuhr. Die Reaktionen waren durch weg positiv, viele konnten kaum glauben, wie gut das Auto aussieht und klingt. Natürlich wollten sofort alle mitfahren. Als dann die Scheiben komplett unten waren und das Schiebedach offen war, waren sie endgültig begeistert und schwärmten vom besonderen Fahrgefühl.
Konntest Du über die Aktion neue Leute kennenlernen?
Durch meine Teilnahme an den Ausfahrten und am Berliner Stammtisch durfte ich viele tolle Clubmitglieder kennenlernen, die mich sofort herzlich aufgenommen haben. Man spürt schnell, dass die Oldtimer-Szene sehr gemeinschaftlich ist: Jeder hilft jedem, es gibt viele spannende Gespräche über Technik, Restaurierungen oder besondere Erlebnisse auf der Straße. Auch außerhalb der offiziellen Termine bin ich immer wieder mit anderen Oldtimerfahrern ins Gespräch gekommen. Wenn man mit einem 230 CE irgendwo anhält, dauert es meist nicht lange, bis ein anderer Fahrer oder Interessierter Idee waren. Einige haben mir sogar vorbeikommt, der etwas über das Auto wissen möchte oder selbst eine Geschichte zu seinem eigenen Wagen erzählt. So entstehen ganz ungezwungen Kontakte – manch mal tauscht man nur ein paar Worte, manchmal ergibt sich ein richtiges Gespräch über gemeinsame Interessen.
Ist so eine Kampagne aus Deiner Sicht sinnvoll, kann man so Interesse wecken und mehr junge Leute zu diesem Hobby – und in einen Club wie die MBIG – bringen?
Ich glaube schon, dass die Kampagne sehr sinnvoll ist. Vielen Leuten, denen ich unterwegs begegnet bin, war sofort anzumerken, wie neu gierig und begeistert sie von der erzählt, dass sie sich beim nächsten Mal selbst bewerben wollen, weil man so eine Möglichkeit sonst kaum bekommt. Für junge Menschen ist ein Oldtimer ja häufig et was Fernes – man sieht die Fahr zeuge vielleicht auf Treffen oder in Filmen, aber man kommt kaum in die Situation, selbst einmal dar in zu sitzen oder damit zu fahren. Die Kampagne schlägt genau diese Brücke: Sie bringt junge Leute aktiv in Kontakt mit einem Hobby, das sonst schnell den Ruf bekommt, „nur etwas für ältere Generationen“ zu sein. Außerdem sorgt so eine Aktion für positive Aufmerksamkeit, nicht nur für die Autos selbst, sondern auch für die Clubs wie die MBIG. Man merkt, dass die Szene offen ist, dass sie sich um Nach wuchs bemüht und dass Begeisterung hier wirklich geteilt wird. Viele ältere Oldtimer-Fahrer haben mir erzählt, dass sie sich genauso eine Chance in ihrer Jugend auch gewünscht hätten – und es motiviert sie, den eigenen Wagen häufiger mit Jüngeren zu teilen oder zumindest ins Gespräch zu kommen