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Baujahre 1993 bis 1996

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Im Juni 1993 wurden alle Modelle der Baureihe 124 stilistisch überarbeitet und den anderen Typenreihen angepasst. Auffälligstes Kennzeichen der modifizierten Varianten stellte die nach dem Vorbild der S-Klasse umgestaltete Kühlermaske dar. Bei diesem sogenannten “Plakettenkühler” war der im Vergleich zur bisherigen Ausführung wesentlich schmalere Chromrahmen harmonisch in die Motorhaube integriert; der Mercedes-Stern saß wie bei den S-Klasse Limousinen auf der Haube. Nicht zu übersehen waren die Änderungen an den Leuchteinheiten: Die vorderen Blinkleuchten hatten farblose Deckgläser erhalten, und die Heckleuchten wiesen bichromatische Abdeckungen auf, die im Bereich des Blink- und Rückfahrlichts einheitlich weißgrau gefärbt waren. Das gelbe Blinklicht wurde dabei vorn wie hinten über farbige Glühbirnen erzeugt. Weitere Änderungen betrafen Räder und Stoßfänger. So gab es für die Stahlscheibenräder neue Radzierblenden im 6-Loch Design, und die Schutzleisten der Stoßfänger waren nun in der Farbe der Anbauteile lackiert. Die Schutzleiste des Heckstoßfängers hatte man außerdem bis zu den Radausschnitten verlängert.

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Mit dem Verkaufsbeginn der überarbeiteten Modelle trat im Juni 1993 auch für die Baureihe 124 eine neue Nomenklatur in Kraft. Analog zur S-Klasse und zur neuen C-Klasse hieß die Mittlere Klasse nun E-Klasse, und die Typenbezeichnungen folgten einem modifizierten System. Dabei war ein Buchstabenkürzel, das die Klassenzugehörigkeit dokumentierte, der dreistelligen Zahl, die nach wie vor auf dem Hubraum basierte, vorangestellt. Das “E” für “Einspritzmotor” konnte entfallen, da Vergasermotoren nun der Vergangenheit angehörten, und auf eine Verschlüsselung der ohnehin ersichtlichen Karosserievariante durch “C” oder “T” wurde ebenfalls verzichtet. Nach dem neuen Nomenklatur-System hießen die Zweitürer nun E 220 Coupé und E 320 Coupé; auf dem Typenschild waren allerdings nur Klassenzugehörigkeit und Hubraum dokumentiert.

Für den sportlich ambitionierten Coupé-Liebhaber stand ab September 1993 mit dem E 36 AMG eine leistungsstärkere Variante zur Verfügung, die mit einem 195 kW starken 3,6-l-Vierventilmotor von AMG ausgerüstet war. Das neue Topmodell der 124er Coupés hob sich durch dezent vergrößerte Anbauteile auch stilistisch von seinen weniger dynamischen Schwestermodellen ab. Frontspoiler, Seitenschweller und Heckschürze waren in Wagenfarbe lackiert und harmonisch in die Karosserieform integriert; abgerundet wurde das Bild durch die serienmäßigen 17 Zoll-Leichtmetallräder im AMG-Design.

Um auch der weniger leistungsorientierten Kundschaft ein preiswerteres Einsteigermodell anbieten zu können, wurde das Verkaufsprogramm im Dezember 1994 durch das E 200 Coupé erweitert, das 136 PS mobilisierte und zuvor ausschließlich für den Export nach Italien, Griechenland und Portugal produziert worden war.

Die Produktion der E-Klasse-Coupés endete im März 1996, neun Jahre nach dem Debut auf dem Genfer Salon. Für Coupé-Liebhaber war damit eine schwere Zeit angebrochen, hatte man die Markteinführung der Nachfolgemodelle doch erst für Sommer 1997 vorgesehen. Insgesamt waren in Sindelfingen 141.498 Exemplare entstanden, gut 40 % mehr als von den Vorgängertypen.

Quelle: Daimler-Benz Classic

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